Hiwar Fanni
Hiwar Fanni, was künstlerischer Dialog auf Arabisch bedeutet, ist ein dreijähriges Austauschprojekt für Kunststudenten aus Deutschland, Ägypten, Syrien und Libanon.
Warum einen Austausch zwischen Künstlern?
In einer Zeit gespannter Beziehungen zwischen Europa und den Ländern der Arabischen Welt aber auch innerhalb der Arabischen Länder kann die Zusammenarbeit von Künstlern neue Perspektiven jenseits bekannter Vorurteile und verhärteter Fronten aufzeigen. Das Projekt kann keine politischen und sozialen Probleme lösen, sondern vielmehr zeigen, dass ein Aufeinanderzugehen und eine kritische und faire Auseinandersetzung möglich sind.
Um diesen Austausch zu ermöglichen, kooperieren folgende Universitäten miteinander: Hochschule für Grafik und Buchkunst – Leipzig
, Helwan University – Faculty of Applied Arts/Egypt - Cairo
, Damascus University
, Lebanese University/Tripoly
.
Das Ziel der Kooperation ist die langfristige Zusammenarbeit der beteiligten Universitäten, die gegenseitige Unterstützung beim Aufbau künstlerischer Fachbereiche sowie der individuelle und künstlerische Austausch von Studenten und Mitgliedern der Universitäten.
Der ursprüngliche Plan, das jedes Jahr eine Gruppe von Studenten der HGB eine Partneruniversität besucht und im Gegenzug einen Gruppe der selben Universität zu einem Workshop in verschiedenen Fachbereichen in Leipzig empfängt wurde zugunsten einer tieferen Einbindung aller Partner aufgegeben. Demzufolge kamen im Frühjahr 2008 jordanische und libanesische Studenten nach Leipzig und alle trafen sich im Herbst in Beirut wieder. Jeder Workshop dauerte zwei Wochen, wobei jeweils der Gastgeber die Workshopinhalte bestimmte.
In einer Zeit gespannter Beziehungen zwischen Europa und den Ländern der Arabischen Welt aber auch innerhalb der Arabischen Länder kann die Zusammenarbeit von Künstlern neue Perspektiven jenseits bekannter Vorurteile und verhärteter Fronten aufzeigen. Das Projekt kann keine politischen und sozialen Probleme lösen, sondern vielmehr zeigen, dass ein Aufeinanderzugehen und eine kritische und faire Auseinandersetzung möglich sind.
Um diesen Austausch zu ermöglichen, kooperieren folgende Universitäten miteinander: Hochschule für Grafik und Buchkunst – Leipzig
Das Ziel der Kooperation ist die langfristige Zusammenarbeit der beteiligten Universitäten, die gegenseitige Unterstützung beim Aufbau künstlerischer Fachbereiche sowie der individuelle und künstlerische Austausch von Studenten und Mitgliedern der Universitäten.
Der ursprüngliche Plan, das jedes Jahr eine Gruppe von Studenten der HGB eine Partneruniversität besucht und im Gegenzug einen Gruppe der selben Universität zu einem Workshop in verschiedenen Fachbereichen in Leipzig empfängt wurde zugunsten einer tieferen Einbindung aller Partner aufgegeben. Demzufolge kamen im Frühjahr 2008 jordanische und libanesische Studenten nach Leipzig und alle trafen sich im Herbst in Beirut wieder. Jeder Workshop dauerte zwei Wochen, wobei jeweils der Gastgeber die Workshopinhalte bestimmte.
Jedes Jahr fanden rotierende Koordinationstreffen zwischen Vertretern aller Partner statt. Dabei wurden Erfahrungen und Ergebnisse diskutiert und in dem Planungsworkshop für den kommenden Workshop eingebunden.
Darüber hinaus erhielten jedes Jahr zwei Studenten ein Stipendium für ein Semester um an einer der teilnehmenden Universitäten zu studieren. Jeder von ihnen verlängerte seinen Aufenthalt darüber hinaus, was das starke persönliche Interesse in die Kultur des Partners zeigt.
Die unterschiedlichen Profile der Partner wurden als eine Bereicherung und Hilfe für das Verstehen unterschiedlicher Konzepte von Kunst verstanden. Z.B. die Spezialisierung des Institute of Traditional Islamic Arts and Architecture/ Jordanien stand konträr zur in Leipzig propagierten freien Kunst. Gleichzeitig waren beide Positionen interessant für die libanesischen Partner.
Projektverantwortung:
HGB Leipzig:
Prof. Fritz Best
Studiengang Malerei und Grafik
Prof. Rayan Abdullah
Studiengang Buchkunst/ Grafik-Design
Projektkoordination:
eurient e.V.:
Edgar Blume
Fayçal Hamouda
finanziert wird das Projekt durch
Darüber hinaus erhielten jedes Jahr zwei Studenten ein Stipendium für ein Semester um an einer der teilnehmenden Universitäten zu studieren. Jeder von ihnen verlängerte seinen Aufenthalt darüber hinaus, was das starke persönliche Interesse in die Kultur des Partners zeigt.
Die unterschiedlichen Profile der Partner wurden als eine Bereicherung und Hilfe für das Verstehen unterschiedlicher Konzepte von Kunst verstanden. Z.B. die Spezialisierung des Institute of Traditional Islamic Arts and Architecture/ Jordanien stand konträr zur in Leipzig propagierten freien Kunst. Gleichzeitig waren beide Positionen interessant für die libanesischen Partner.
Projektverantwortung:
HGB Leipzig:
Prof. Fritz Best
Studiengang Malerei und Grafik
Prof. Rayan Abdullah
Studiengang Buchkunst/ Grafik-Design
Projektkoordination:
eurient e.V.:
Edgar Blume
Fayçal Hamouda
finanziert wird das Projekt durch












