Leipzig: Arabische Filmwoche - 2011 - أسبوع الفيلم العربي
Datum: Freitag, 07. Oktober - Dienstag, 11. Oktober 2011
Ort: Cinémathèque Leipzig e.V. (naTo), Karl-Liebknecht-Straße 48, 04275 Leipzig
Eintritt: 5,50 € ermäßigt 4,50 €
(Änderungen vorbehalten)
Ort: Cinémathèque Leipzig e.V. (naTo), Karl-Liebknecht-Straße 48, 04275 Leipzig
Eintritt: 5,50 € ermäßigt 4,50 €
Programm: Leipzig
(Änderungen vorbehalten)
Freitag, 07. Oktober 2011 um 19:45 Uhr
Eröffnung: MASQUERADES
Regie: Lyès Salem
Algerien/Frankreich 2008, OmeU, 90 Min
Mounir ist frustriert: In seinem Dorf geht das Gerücht um, dass seine Schwester Rym an einer Schlafkrankheit leide und deshalb niemals einen Mann finden würde. Um ihr zu helfen behauptet Mounir, seine Schwester wäre mit einem reichen europäischen Mann verlobt. Er erntet von den Dorfbewohnern viel Ehre und Ansehen, doch entfernt sich immer mehr von seiner Schwester und bemerkt nicht einmal, dass sie längst eine heimliche Liebschaft hat. „Masquerades“ erzählt eine komische Geschichte über Ehre und Liebe in einem entlegenen Dorf Algeriens.
Algerien/Frankreich 2008, OmeU, 90 Min
Mounir ist frustriert: In seinem Dorf geht das Gerücht um, dass seine Schwester Rym an einer Schlafkrankheit leide und deshalb niemals einen Mann finden würde. Um ihr zu helfen behauptet Mounir, seine Schwester wäre mit einem reichen europäischen Mann verlobt. Er erntet von den Dorfbewohnern viel Ehre und Ansehen, doch entfernt sich immer mehr von seiner Schwester und bemerkt nicht einmal, dass sie längst eine heimliche Liebschaft hat. „Masquerades“ erzählt eine komische Geschichte über Ehre und Liebe in einem entlegenen Dorf Algeriens.
Samstag, 08. Oktober 2011 um 19:45 Uhr
MICROPHONE
Regie: Ahmed Abdallah
Ägypten 2010 OmeU 116 min
Als Khaled nach mehreren Jahren in den USA in seine Heimatstadt Alexandria zurückkehrt, muss er feststellen, dass sich vieles verändert hat. Er zieht durch die Straßen der Stadt und stößt dabei auf eine pulsierende subkulturelle Szene, in der er Hip Hop-Künstler, Rocksängerinnen, Street-Artists und Dokumentarfilmer trifft. Fasziniert von deren Kreativität, taucht Khaled immer tiefer in die Welt von Musik und Kunst ein und beschließt, die jungen Talente dabei zu unterstützen sich Gehör in der Gesellschaft zu verschaffen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht...
Der preisgekrönte Film „Microphone“ ist nicht nur ein rasantes Portrait der Underground Musik- und Kunstszene Alexandrias. Unterlegt mit einem großartigen Soundtrack, zeigt er auch die Konflikte und Brüche in der ägyptischen Gesellschaft vor der Revolution.
Eintritt frei
Ägypten 2010 OmeU 116 min
Als Khaled nach mehreren Jahren in den USA in seine Heimatstadt Alexandria zurückkehrt, muss er feststellen, dass sich vieles verändert hat. Er zieht durch die Straßen der Stadt und stößt dabei auf eine pulsierende subkulturelle Szene, in der er Hip Hop-Künstler, Rocksängerinnen, Street-Artists und Dokumentarfilmer trifft. Fasziniert von deren Kreativität, taucht Khaled immer tiefer in die Welt von Musik und Kunst ein und beschließt, die jungen Talente dabei zu unterstützen sich Gehör in der Gesellschaft zu verschaffen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht...
Der preisgekrönte Film „Microphone“ ist nicht nur ein rasantes Portrait der Underground Musik- und Kunstszene Alexandrias. Unterlegt mit einem großartigen Soundtrack, zeigt er auch die Konflikte und Brüche in der ägyptischen Gesellschaft vor der Revolution.
Sonntag, 09. Oktober 2011 um 18:00 Uhr
HUMAN RIGHTS MATTER -
Dokumentarfilmer im Irak: "Den Menschen eine Stimme geben"
Eintritt frei

Irak 2011 OmU, 45 Min
Dokumentarfilmprojekt des Deutschen Instituts für Menschenrechte
und des Goethe Instituts Irak
in Kooperation mit dem Independent Film & Television College
(Bagdad), gefördert durch das Auswärtige Amt.
Das Projekt und die Filme werden vorgestellt von Fr. Bettina Hildebrand (DIMR).
mehr Informationen zu den einzelnen Dokfilmen finden Sie hier
Dokumentarfilmprojekt des Deutschen Instituts für Menschenrechte
Das Projekt und die Filme werden vorgestellt von Fr. Bettina Hildebrand (DIMR).
mehr Informationen zu den einzelnen Dokfilmen finden Sie hier
Sonntag, 09. Oktober 2011 um 19:45 Uhr
GRANATÄPFEL UND MYRRHE

Regie: Najwa Najjar
Deutschland/Palästina 2008 OmeU 95 min
Ramallah. Das Leben der palästinensischen Tänzerin Kamar ändert sich auf einen Schlag, als ihr frisch angetrauter Ehemann von israelischen Soldaten verhaftet wird. Während er im Gefängnis sitzt, muss sie vor Gericht um das von den Israelis konfiszierte Land seiner Familie kämpfen. Zugleich sieht sie sich mit den Traditionen der eigenen Gesellschaft konfrontiert, in deren strenges Rollenbild sie längst nicht mehr passt. Zudem fühlt sie sich zunehmend zu ihrem neuen Tanzlehrer Kais hingezogen.
Für Kamar wird das Leben zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Liebe, Tanz und Traditionen: Leben im Spannungsfeld des Nahostkonflikts aus der Sicht einer selbstbewussten Frau.
Deutschland/Palästina 2008 OmeU 95 min
Ramallah. Das Leben der palästinensischen Tänzerin Kamar ändert sich auf einen Schlag, als ihr frisch angetrauter Ehemann von israelischen Soldaten verhaftet wird. Während er im Gefängnis sitzt, muss sie vor Gericht um das von den Israelis konfiszierte Land seiner Familie kämpfen. Zugleich sieht sie sich mit den Traditionen der eigenen Gesellschaft konfrontiert, in deren strenges Rollenbild sie längst nicht mehr passt. Zudem fühlt sie sich zunehmend zu ihrem neuen Tanzlehrer Kais hingezogen.
Für Kamar wird das Leben zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Liebe, Tanz und Traditionen: Leben im Spannungsfeld des Nahostkonflikts aus der Sicht einer selbstbewussten Frau.
Montag, 10. Oktober 2011 um 19:45 Uhr
18 DAYS - Ten Short Films From Egypt
Ägypten 2011, OmeU, 125 min
Zehn ägyptische Regisseure dokumentieren anhand von individuellen Schicksalen die Revolution in ihrem Land. Alle Geschichten beziehen sich auf die Geschehnisse rund um den Tahrir-Platz, der zum Symbol des Widerstandes der arabischen Welt wurde. Sei es der Barbier der zum Held wird, Haft und Folter oder eine Ehe, die an der Revolution zu zerbrechen droht – der arabische Frühling hat nicht nur Auswirkung auf das politische Denken, sondern ebenso auf die Lebens- und Gefühlswelt der ägyptischen Bürger.
„18 Days – Ten Short Films from Egypt“ ist eine beeindruckende und künstlerisch anspruchsvolle Kurzfilmkollage.
mehr Informationen zu den einzelnen Dokfilmen finden sie hier
Zehn ägyptische Regisseure dokumentieren anhand von individuellen Schicksalen die Revolution in ihrem Land. Alle Geschichten beziehen sich auf die Geschehnisse rund um den Tahrir-Platz, der zum Symbol des Widerstandes der arabischen Welt wurde. Sei es der Barbier der zum Held wird, Haft und Folter oder eine Ehe, die an der Revolution zu zerbrechen droht – der arabische Frühling hat nicht nur Auswirkung auf das politische Denken, sondern ebenso auf die Lebens- und Gefühlswelt der ägyptischen Bürger.
„18 Days – Ten Short Films from Egypt“ ist eine beeindruckende und künstlerisch anspruchsvolle Kurzfilmkollage.
mehr Informationen zu den einzelnen Dokfilmen finden sie hier
Dienstag, 11. Oktober um 19:45 Uhr
CHAQUE JOUR EST UNE FÊTE
Regie: Dima el-Horr
Frankreich/Libanon/Deutschland 2009 OmeU 90 min
Von Beirut aus machen sich drei einander unbekannte Frauen mit dem Bus auf zum Männergefängnis im entlegenen Hermel - Distrikt. Tamara möchte ihren Mann besuchen, der an ihrem Hochzeitstag festgenommen wurde. Die schöne Lina hingegen hat nur ein Ziel: unterschriebene Scheidungspapiere. Hala wiederum fährt mit einem mulmigen Gefühl, denn in ihrer Tasche befindet sich die Pistole ihres Mannes, der in Hermel als Gefängniswärter arbeitet. Doch die Reise verläuft anders als geplant und unvorhersehbare Ereignisse zwingen die drei Frauen dazu sich gemeinsam durchs Nirgendwo zu schlagen. Ihr langer Weg durch ein unsicheres, alptraumhaftes Libanon gerät zu einer Reise in ihr Innerstes.
Frankreich/Libanon/Deutschland 2009 OmeU 90 min
Von Beirut aus machen sich drei einander unbekannte Frauen mit dem Bus auf zum Männergefängnis im entlegenen Hermel - Distrikt. Tamara möchte ihren Mann besuchen, der an ihrem Hochzeitstag festgenommen wurde. Die schöne Lina hingegen hat nur ein Ziel: unterschriebene Scheidungspapiere. Hala wiederum fährt mit einem mulmigen Gefühl, denn in ihrer Tasche befindet sich die Pistole ihres Mannes, der in Hermel als Gefängniswärter arbeitet. Doch die Reise verläuft anders als geplant und unvorhersehbare Ereignisse zwingen die drei Frauen dazu sich gemeinsam durchs Nirgendwo zu schlagen. Ihr langer Weg durch ein unsicheres, alptraumhaftes Libanon gerät zu einer Reise in ihr Innerstes.












